Das Müritzstadion in Waren ist der Austragungsort für das diesjährige Endspiel im Lübzer Pils Landespokal der Männer. Diese Entscheidung hat der Vorstand des Landesfußballverbandes (LFV) auf einer Sitzung Ende der vergangenen Woche getroffen. Bis einschließlich 28. Februar konnten sich interessierte Vereine mit ihrer Spielstätte für die Durchführung der Finalbegegnung bewerben. Grundlage hierfür war die Erfüllung der Mindestvoraussetzungen in verschiedensten Bereichen (z.B. Organisation und Stadioninfrastruktur), die in einer offiziellen Ausschreibung zusammengefasst wurden.
Pokalentscheidung zum fünften Mal in Waren
Die Ermittlung des Landespokalsiegers in der Saison 2024/2025 findet am Sonnabend, den 24. Mai statt. Das Endspiel in Mecklenburg-Vorpommern wird dabei erneut Bestandteil des Finaltags der Amateure sein. Das bundesweite Projekt mit bis zu 21 Landespokalendspielen an einem Tag inkl. mehrteiliger Live-Konferenz im ARD-Fernsehen feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum.
„Das Landespokalfinale ist eines der sportlichen Highlights im Amateurfußball in MV. Im Kontext des Finaltags der Amateure und dessen Medienpräsenz sowie der sportlichen Qualifikation für den DFB-Pokal ist es auch deutschlandweit relevant. Das Warener Müritzstadion bietet sehr gute Bedingungen für eine solche Veranstaltung. Und schon zu diesem Zeitpunkt ist das große Engagement der Vereinsverantwortlichen des SV Waren 09 hervorzuheben“, erklärt Peter Dluzewski, Mitglied der AG Spielbetrieb des LFV und Staffelleiter im Lübzer Pils Landespokal.
Der 68-Jährige sagt zudem: „Bedanken möchten wir uns beim einzigen Mitbewerber vom Greifswalder FC. Im Volksstadion des GFC haben wir in den vergangenen beiden Spieljahren zwei gelungene Endspiele erleben können. Nun blicken wir mit großer Vorfreude auf die Partie am 24. Mai in Waren voraus.“ Der Kurort in der Mecklenburgischen Seenplatte ist zum insgesamt fünften Mal Finalstandort der MV-Fußballer. Bereits in den Jahren 2007 bis 2010 wurde das Endspiel im Müritzstadion ausgetragen.
Finalisten sollen Anfang Mai feststehen
Die diesjährigen Endspielteilnehmer werden lt. Rahmenterminplan am 1. Mai ermittelt. Gemäß der kürzlich ausgelosten Halbfinals stehen sich am Maifeiertag unter anderem der FC Schönberg 95 (Verbandsliga) und der F.C. Hansa Rostock (3. Liga) gegenüber. Der Gastgeber für das zweite Halbfinale und zugleich Kontrahent des SV Pastow (Verbandsliga) steht indes noch nicht fest. Das LFV-Verbandsgericht befasst sich aktuell mit der eingelegten Berufung des Penzliner SV (Verbandsliga) gegen die Spielwertung des Viertelfinals beim FC Förderkader René Schneider (Verbandsliga). In erster Instanz wurde der Penzliner Einspruch gegen die 1:2-Niederlage nach Verlängerung vom Sportgericht des LFV abgewiesen.
Der Sieger des Lübzer Pils Landespokals qualifiziert sich für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal der Saison 2025/2026 und trifft am Wochenende vom 15.-18. August in einem Heimspiel auf einen Erst- oder Zweitligisten.
Landesfußballverband M-V