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Sanitätslehrgang A der DLRG M-V erfolgreich beendet

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17.05.2019

Das lange Osterwochen-ende stand ganz im Zeichen der Ausbildung von neuen DLRG Sanitätshelfe-rinnen und Sanitätshelfern.
Die Lehrgangsteilnehmer die aus den DLRG Orts-gruppen Prerow, Neubrandenburg, Grimmen, Graal-Müritz, Stralsund sowie dem Landesverband Berlin angereist waren, mussten neben umfangreichen Theorie-Einheiten ihr erlerntes Wissen vor allem in praktischen Fallbeispielen unter Beweis stellen.
Die Prüfungen konnten alle erfolgreich bestehen. „Ich kann eine durchweg positive Bilanz ziehen. Alle Kursteilnehmer waren hoch motiviert und gut vorbereitet zum Lehrgang angetreten“, so der stellver-tretende Landesverbandsarzt und verantwortliche Prüfer Tom Schuknecht.
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich beim Referat Erste Hilfe/San des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern für die personelle Unterstützung bedanken.
So gerüstet und gut ausgebildet, sorgen die Einsatzkräfte in der Saison 2019 ehrenamtlich für noch mehr Sicherheit an den Stränden und Binnenseen von Mecklenburg-Vorpommern.

Die sogenannte SAN A Ausbildung besteht aus 12 Modulen, die insge-samt 24 Lerneinheiten zu je 45 Minuten umfassen. Hierbei vertiefen die angehenden Sanitätshelfer u.a. die Themen des Erste-Hilfe-Kurses sowie den Umgang mit dem Blutdruckmessgerät, dem HWS-Stützkra-gen, Sauerstoff und dem Beatmungsbeutel.
Bereits ab der Sanitätsausbildung San A wird dem Sanitätshelfer ein klar strukturiertes Vorgehen bei der Versorgung ansprechbarer sowie nicht ansprechbarer Patienten vermittelt. Durch Fallbeispiele wird die Theorie in die Praxis umgesetzt.
Der Kurs wird durch eine theoretische und praktische Prüfung beendet.
Die Sanitätsausbildung A geht auch auf wasserrettungsspezifische Inhalte ein.
Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 15 Jahre. Der Erste Hilfe-Lehrgang darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Der Sanitäts-helferlehrgang bildet die Grundlage für viele weitere Lehrgänge in der DLRG im Bereich Einsatz, wie beispielsweise die Fachausbildung Wasserrettungsdienst.

Th. Erdmann