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Silber-Jubel bei den „Sternen des Sports“

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08.11.2017

Preisträger beim „Großen Stern des Sports“ in Silber wurde in diesem Jahr die Sportgemeinschaft Groß Quassow. Andreas Bluhm, Präsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, lobte bei der Feierstunde in Rostock das Siegerprojekt ‚Mit Fußball zurück ins Leben‘ als herausragende Unterstützung bei der Resozialisierung und Integration von jugendlichen Strafgefangenen.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits zum vierzehnten Mal in Bronze (Städte, Gemeinden, Kreise), Silber (Land) und Gold (Bund) vergeben. Mit dieser Auszeichnung soll das soziale Engagement der Sportvereine im Land gewürdigt und weiter gefördert werden.
Die „Sterne des Sports“ in Silber verlieh Andreas Bluhm zusammen mit Aktionspate Stefan Nimke (Weltmeister und Olympiasieger im Bahnradsport) sowie Vertretern der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Mit dem Sieg auf Landesebene darf sich die Sportgemeinschaft Groß Quassow über ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro freuen. Außerdem qualifiziert sich der Verein für das bundesweite Finale der „Sterne des Sports“ in Gold. Der Gewinner wird am 24. Januar 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin ausgezeichnet.
Auf den mit 1.500 Euro dotierten zweiten Platz wählte die Jury die Greifswalder Sportgemeinschaft. Der Verein setzte sich mit seinem Engagement im Rahmen des Rollstuhltanzprojektes „Rolling Twisters“ durch die Integration von Menschen mit und ohne Handicap durch. Gleichzeitig ist das Projekt für den Publikumspreis nominiert worden. Sportvereine, die auf Landesebene nicht den „Großen Stern des Sports“ in Silber gewonnen haben, deren Engagement jedoch gleichwohl als herausragend erachtet wird, werden für den Publikumspreis nominiert. Von den Nominierten jedes Bundeslandes wählt die Bundesjury drei Vereine aus, die von der ARD im Vorfeld des Finales im Januar der Öffentlichkeit präsentiert und zur Abstimmung gestellt werden.
Rang drei der landesweiten Platzierung hat sich der Güstrower Handballverein durch seine Integrationsarbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen in Sport- und Trainingsgruppen gesichert.
Zwei Vereine haben es in diesem Jahr auf Rang vier geschafft: Sowohl der Sportschützenverein Löcknitz e.V. 1990 als auch der FSV Nordost Rostock konnten mit der sportlichen Förderung in der Kinder- und Jugendarbeit punkten.
Die „Sterne des Sports“ zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen im Breitensport. Die Jury, die neben Vertretern der Medien, des LSB und der Volksbanken und Raiffeisenbanken außerdem prominent mit Bahnrad-Weltmeister und -Olympiasieger Stefan Nimke besetzt ist, ehrt die Sportvereine vor allem für ihr gesellschaftliches Engagement.

Presse- und Informationsdienst
der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (PVR)