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OSPA-Stadtlauf beliebt wie immer

20.12.2017

Frau Holle hatte in den frühen Morgenstunden kräftig die Betten geschüttelt und viele trauten ihren Augen kaum. Ganz in weiß begrüßte die kleine Recknitzstadt Laage ihre ausdauerbegeisterten Gäste und nicht wenige kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ortsunkundige staunten nicht schlecht, wie viele Hügel es in und um der altehrwürdigen Ackerbürgerstadt gibt, und wieder hergestellte, zum Teil sehr alte Gebäude wie das Rathaus oder die Stadtvillen wurden bestaunt. Neben den Aktiven aus Greifswald, Stralsund und Rostock waren auch einige Ausdauersportler aus Güstrow ins laufbegeisterte Laage gereist, um ganz bewusst ohne Zeitnahme, Wertungen oder anderen Wettkampfdruck gemeinsam zu laufen und zu walken.
Mit ganz viel Erfahrung hatte das erprobte Organisationsteam die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ostseesparkasse vorbereitet und wieder einmal den Nerv seiner Gäste getroffen. Immerhin 102 Läuferinnen, Läufer und Walker, ein Bläsertrio und ein mit laufender Hund bildeten den äußeren Rahmen für einen kurzweiligen Vormittag. Neben der attraktiven Streckenführung über 3 km, 6 km und 10 Kilometer durch die über 800 Jahre alte Stadt, was viele Gäste außerordentlich begeisterte, waren das Kuchenbuffet, die lustigen Medaillen und die Läufertombola, mit vielen tollen Preisen, echte Eckpfeiler der Veranstaltung. Zudem wurde auch in diesem Jahr der OSPA-Nachwuchsförderpreis verliehen. Sichtlich überrascht, freute sich die 14-jährige Joelina Raith aus Breesen über den Pokal und die finanzielle Zuwendung. Abschließend gilt den vielen fleißigen Helfern ein herzlicher Dank. Sie bringen sich in die Organisation ein und machen so die traditionellen Laufveranstaltungen des SC Laage für die Aktiven zu einem Erlebnis. Und Helfer werden an allen Ecken und Enden benötigt. Da ist der Aufbau zu organisieren, ein Meldepunkt ist zu besetzen, Start und Ziel müssen betreut werden, Urkundenschreiber, Kaffeeköche und die Eintopfausgabe – an alles muss gedacht sein. Ohne diese vielen Helfer könnte ohnehin kaum eine Veranstaltung bestehen und bestimmt tut es auch den Menschen abseits der Wettkampfstrecken gut, Teil der Veranstaltungen zu sein.
A. Stache